ServiceNow Studie: Viele Datenschutzverletzungen werden nicht geahndet

Die neue Studie von "ServiceNow"", die 300 Chief Information Security Officers (CISOs) weltweit befragte, macht deutlich, dass Unternehmen neue Sicherheitsansätze benötigen, um die steigende Anzahl an Bedrohungen und die damit verbundenen Kosten zu bewältigen.

Die WannaCry-Ransomware tauchte erstmals am 10. Februar 2017 in sensiblen Einrichtungen auf. (zVg: KASPERSKY LAB 10-2010)

In Kapiteln der ServiceNow Studie wurden grosse Sicherheitslücken angesprochen: Führende Unternehmen reagieren auf Sicherheitsbedrohungen ungenügend, um ihre Daten zu schützen. 72 Prozent der Befragten Chief Information Officer (CISO) aus Deutschland gaben an, entdeckte Datenschutzverletzungen nicht anzugehen.

Weltweit waren es sogar 80 Prozent. 72 Prozent bestätigen ausserdem, dass es schwierig ist, Bedrohungen nach Business Criticality zu priorisieren.

Kritische Unterscheidungen

Zeit ist Geld: 14 Prozent der CISOs in Deutschland (13 Prozent weltweit) berichten, dass Sicherheitslücken in den letzten drei Jahren im Unternehmen finanziellen Schaden oder Imageschaden verursacht haben. Manuelle Prozesse, Ressourcen- und Personalmangel sowie keine Möglichkeit, Bedrohungen zu priorisieren, verhindern effektive Sicherheitsmassnahmen.

Viele CISOs erweitern deswegen die Automatisierung von Security Tasks, um die Reaktion auf sowie Abwehr von Bedrohungen zu stärken.

„CISOs in Deutschland investieren zunehmend mehr in die Prävention und Erkennung von Datenschutzverletzungen, aber unsere Studie zeigt, dass der Fokus auf Reaktionsmassnahmen liegen sollte”, sagt Georg Goller, Area Vice President Deutschland, ServiceNow. „Automatisierung und Orchestrierung von Sicherheitsmassnahmen ist das, was CISOs fehlt, um die Effizienz ihrer Sicherheitslösungen massgeblich zu steigern.”

Weitere Studienergebnisse:   

  • Nur 20 Prozent bewerten die Sicherheitsmassnahmen in ihrem Unternehmen als höchsteffektiv (19 Prozent weltweit).
  • Nur 38 Prozent der CISOs in Deutschland und weltweit glauben, dass ihre Lösungen zum Kundendatenschutz hoch effizient sind, darunter leiden Kunden am meisten.
  • 20 Prozent der deutschen CISOs sagen, dass manuelle Prozesse die Erkennung und Abwehr von Sicherheitsbedrohungen verhindern. 18 Prozent glauben, dass der Ressourcenmangel die Sicherheitsmassnahmen beeinträchtigt.
  • Nur 8 Prozent der CISOs in Deutschland glauben, dass ihren Mitarbeitern die nötigen Skills fehlen, Security Threats erfolgreich zu priorisieren (global sind es 7 Prozent).

Ein kleiner Teil, 11 Prozent weltweit und 6 Prozent in Deutschland, die als „Security Response Leader” bezeichnet werden, unterscheiden sich von den anderen Unternehmen darin,

  • Mehr Sicherheitsaufgaben zu automatisieren, inklusive weiterführender Aufgaben wie das Trend Reporting.
  • Reaktionen auf Sicherheitswarnungen nach Business Criticality zu priorisieren.
  • Mit IT und anderen Abteilungen stärker zu kooperieren.

Weitere Informationen zur ServiceNow Studie  finden Sie unter diesem Link

 

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